Hydraulikpumpen

Das „Herz“ des Hydrauliksystems ist die Pumpe, von ihr ist die Funktion der Maschine abhängig.
Eine Hydraulikpumpe muss vor dem Einsatz mit Öl befüllt werden, empfehlenswert ist dann eine mehrfache Drehung der Pumpe von Hand, vor allem, wenn sie über längere Zeit gelagert war.
Unbedingt ist beim erstmaligen Anfahren über das Manometer zu beobachten, dass die Pumpe auf jeden Fall das Hydrauliköl ansaugt. Tut sie dies nicht, besteht die Gefahr, dass die Pumpe „rocken läuft“ oder „frisst“.
Wie hoch die Lebensdauer einer Hydraulikpumpe ist, kann nicht verbindlich beantwortet werden. Dies hängt zu sehr von den Einsatzbedingungen wie Betriebsdruck, Einschaltdauer, Anzahl der Lastwechsel und dem Zustand des Betriebsmittels ab.
Repariert werden kann eine „einfache“ Zahnradpumpe selbst, sofern man über die entsprechenden Kenntnisse und Einrichtungen verfügt. Zu wechseln sind normalerweise die Wellen, Zahnräder oder Brillen.
Auch Flügelzellenpumpen können z. B. bei einem Schaden am Rotor, den Rückschlussringen oder Flügeln selbständig repariert werden, denn hier ist der komplette Wechsel dieser Bauteile möglich. Ist jedoch ein Schaden an den Steuerscheiben entstanden, kann dies (wenn überhaupt) nur noch vom Fachmann repariert werden.
An Radialkolbenpumpen können die Komponenten ebenfalls leicht ausgetauscht werden.
Axialkolbenpumpen sollten bei einem Schaden aufgrund ihres aufwändigen Aufbaus vom Hersteller repariert werden.

Insgesamt ist wichtig, dass immer die Sicherheitshinweise des Herstellers, der Berufsgenossenschaft, die Vorschriften zur Unfallverhütung sowie DIN als auch die des TÜV beachtet werden müssen.

Zahnradpumpe BG2 - Lo-Com Hydraulikhandel

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